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Das PHAntom über seine Feinde
Auszug aus einem Interview des "Niederhöllischen Boten":
Niederhöllischer Bote : Vielen Dank, namenloses Wesen, das als PHAntom bekannt ist, das Du Dir die Zeit genommen hast, zu uns zu kommen.
namenloses Wesen das als PHAntom bekannt ist : Keine Ursache, ich bin gerne hier.
N.B.: Nun bist Du ja jetzt schon einige Zeit wieder auf Dere unterwegs und hast ziemlich viel Unheil angerichtet. Da hast Du Dir doch sicher auch schon Feinde gemacht, oder ?
n.W.d.a.P.b.i.: Ja sicher, einige. Als ersten und ärgsten Feind muß ich hier Robak von Hor-ger, den Rondrageweihten anführen. Er ist ein Ausbund an Ehrhaftigkeit und verfolgt mich schon seit meinem ersten Tag auf Dere. Immer wieder stellt er mir nach, versucht mich in Fallen zu locken und möchte mir einen ehrenhaften Zweikampf aufzwingen. *Buh-Rufe und Zischen aus dem Publikum* Aber das ist noch nicht alles, er hat sogar eine Truppe von fünfzehn Leuten aufgestellt, die nur den Zweck haben, mich zur Strecke zu bringen. Und trotz meiner mannigfaltigen Versuche, dort Zwietracht zu säen, schafft er es immer wieder, die Leute zusammenzuhalten. Er scheint wirklich von seiner Göttin gesegnet zu sein.
N.B.: Man berichtete uns auch noch von anderen Geweihten, die Deine Pläne durchkreuzen wollen...
n.W.d.a.P.b.i.: Oh ja, Larona zum Beispiel, eine Hesindegeweihte. Sie versucht, im Gegen-satz zu Robak, nicht mit Waffen gegen mich vorzugehen sondern mit Worten. Andauernd versucht sie mich mit vokabularen Fußangeln zu überlisten, bis mir keine andere Wahl mehr bleibt, als sie mit anzüglichen Bemerkungen aus der Fassung zu bringen. Alles in allem natürlich ein Riesenspaß. Ach ja und Boraidan darf ich auch nicht vergessen, zusammen mit Robak und Larona mein ältester Feind und der redefreudigste Borongeweihte, dem ich je begegnet bin. Leider plappert er nicht nur, sondern argumentiert dermassen gekonnt, dass ich manchmal glaube, der oberste Praiosinquisitor steht vor mir. Dem Namenlosen sei Dank, dass er in letzter Zeit offensichtlich viele Probleme in seiner Heimat, dem Kemi-Reich, hat und nicht so oft Zeit hat, sich mit mir zu beschäftigen.
N.B.: Nun das klingt ja alles hochinteressant, aber haben sie denn auch schon versucht, Verbündete zu finden?
n.W.d.a.P.b.i.: Was für eine dumme Frage, selbstverständlich nicht ! Alles was ich versucht habe, war Lakaien zu rekrutieren, oder ehrbare Magier ins Unglück zu stürzen. So zum Beispiel mit E´Quadar, einem Schwarzmagier von außerordentlicher Güte. Immer wieder unter-nahm ich Versuche, ihn mit verlockenden Angeboten von Macht und Unsterblichkeit zu verführen, oder ihn mit abstrusen Thesen auf den Weg der Häresie und Götterlästerung zu führen, aber immer widerstand er mir unerklärlicherweise. Bis sich dann offenbarte, das er so sehr dem Usurpator Praios...*es kommt zu tumultartigen Aufständen im Publikum, die schnell und erbarmungslos niedergeschlagen werden*...verbunden ist, das er offensichtlich ganz auf seine außergewöhnlichen Fähigkeiten auf dem Gebiet der Dämonenbeschwörung verzichtet hat. Als nächstes sei hier Gryphios zu erwähnen, ein Graumagier, bei dem meine Künste anfangs recht vielversprechende Erfolge erzielten, bis sich dieser vermaledeite Robak wieder einmischte und alles zunichte gemacht hat. Stellt Euch vor, Gryphios hat sogar seine Schreibweise zwischenzeitlich angepasst um mir zu huldigen, und dann wendet er sich einfach so wieder ab. Aber ich habe schon einen ausgezeichneten Plan, wie ich ihn doch noch auf meine Seite, oder zumindest ins Verderben ziehen kann.
Und da wir gerade von Magiern sprechen, darf ich natürlich Rodan Korulus nicht vergessen. Dieser kleine hinterhältige Kampfmagier, der mir meinen besten Zant rücksichtslos zerstört hat...
N.B.: Ja, von diesem traurigen Kapitel haben wir alle gehört. Wir haben eine kleine Einspielung vorbereitet, in der sich eben dieser Zant zu Wort meldet. Also, Immanuel Zant, wie war das denn ?
I.Z.: Es war grausam. Ich saß friedlich in meiner Studierstube und brachte einem kleinen Difar das Lesen bei, als plötzlich die Tür aufgestoßen wurde und dieser keine glatzköpfige Kerl hereinsprintete. Er riß mir den vor Schreck erstarrten Difar vom Schoß und bedrohte ihn mit seinem Stab. Ich tat natürlich mein bestes um beruhigend auf ihn einzureden, aber er sah mich nur hämisch grinsend an und jagte mich mit einem völlig unnötigen Fulminictus zurück in die Niederhöllen.*Schluchzen und Gewimmer im Publikum, selbst das PHAntom scheint bei dieser rühren-den Geschichte feuchte Augen zu bekommen*
N.B.: Vielen Dank, Immanuel Zant, für diese ergreifende Schilderung. Zurück zu Ihnen, stimmt es eigentlich, was man sich erzählt ? Sie sollen ein Auge auf eine junge Hexe geworfen haben?
n.W.d.a.P.b.i.: Wer erzählt denn solchen Unsinn ? Sie reden über Ranma nicht wahr ? Ich bin keineswegs in sie verliebt oder sowas, könnte ich auch gar nicht. Schliesslich hat mich Rahja ebenso verflucht, wie die anderen Elf. Aber dieses Mädchen mit ihren großen unschuldigen Augen erinnert mich an meine eigene Jugend. Damals kannte ich auch so ein Mädchen, das liebreizendste in der ganzen Gegend....
Aber ich schweife ab, ich weiß einfach noch nicht, was ich mit diesem jungen Ding machen soll, und damit mir diese Entscheidung nicht abgenommen wird, passe ich halt ein wenig auf sie auf.
N.B.: Nun vielen Dank für dieses ausführliche Interview, ich erfahre gerade, das wir eine Liveschaltung zu den vallusischen Feldern haben. Schalten wir also um zu....
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