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Von dem, der vergessen wurde
Und so begab es sich, das der All-Eine,
seines Namens beraubt, und all seine Anhänger
verbannt wurden. Während der All-Eine an die
Dämonenbresche gekettet wurde, zerstreuten die
Götter seine gesamte Dienerschaft in alle Winde,
auf das sie nie wieder zusammenkommen würden, um
erneut den Namenlosen anzurufen.
Nur zweien seiner Diener,
dem ersten unter vielen mit Namen Kerbhold und seinem
mächtigsten Schüler namens Borcarion war eine gesonderte Strafe zugedacht.
Praios selbst, in seinem göttlichen Zorn, verbannte sie,
auf ewig im Nirgendmeer umherzuirren, gefesselt an das Zentrum des Kultes,
den goldenen Tempel des All-Einen.
Nach Ewigkeiten allerdings erlangte der Schüler durch List
und Heimtücke von Kerbhold die Macht, dem Gefängnis zu entkommen
und kehrte zurück, um den Kult zu erneuern.
Mit abscheulicher und finsterster Dämonologie und über Jahrhunderte
hinweg gelang es ihm, dem Namenlosen die Kraft zu geben,
seine Fesseln zu lockern und das Gefüge der Zeit selbst zu beschädigen.
Ob dieses Frevels standen die Götter erneut Gericht
über den fanatischen Diener des dunklen Gottes.
Und um zu verhindern, das er je wieder die Gelegenheit bekäme,
seinen Gott zu befreien, ketteten sie ihn an seinen Gott,
dessen Nähe er so oft erbeten hatte, auf das er
in seiner Gesellschaft ein Äon Äonen leiden sollte und
nahmen ihm seinen Namen, auf das er auf Ewig vergessen werden sollte.
Und so ist der Gott in der Dämonenbresche nicht mehr alleine,
denn auf seine Brust gekettet ist Borcarion,
heulend und zähneknirschend und wie sein Gott für alle Zeit
seines Namens beraubt.
Aber manchmal, wenn die Dämonen
in ihrem Ansturm kurz nachlassen,
huscht ein böses Lächeln über sein Gesicht, ganz so als gäbe
es eine Kleinigkeit, die die Götter vergessen haben.
- Randbemerkung in einer Ausgabe der XIII Lobpreisungen des Namenlosen, geschätzt auf 3200 v. Hal. Zur Zeit im Besitz und unter Verschluss des Praiostempels zu Gareth.
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